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Reisetagebuch Costa Rica 2017

Am 22. September sind wir, Jesse, Geri, und Angela aufgebrochen, um uns mal in Mittelamerika umzusehen.

In der Folge kommt hier eine Reihe von Reiseberichten zusammen - die Updates zuerst....

Wenn man einige Zeit in den Tropen ist, gewöhnt man sich einfach an das Klima, den Rhytmus... man steht auf, frühstückt, geht seinen Aktivitäten nach oder man „ist“ einfach... ich entschliesse mich für den „ist“ Modus, gehe nochmals ans Pool. Zuvor aber doch noch ein wenig Action: das Hotel organisiert Bootsausflüge in die kleineren Kanäle und wir gehen mit, es ist Mega heiss auf dem Boot, wir eigentlich schon zu sehr verwöhnt mit Tieren, denn wir haben schon fast alles vor der Linse gehabt was es so zu sehen gibt. Aber es ist doch mega schön und durchaus empfehlenswert. Und nach der Rückkehr erwartet einem ja das Pool.... und.. wie am Anfang erwähnt geht der Tag einfach irgendwie mega schnell vorbei.... Nach dem Nachtessen haben wir einen Führer organisiert der uns an den Strand bringt. Wir ziehen dunkle Kleider an, es ist verboten Licht mitzunehmen, Fotographieren und Filmen ein absolutes Tabu. Es ist ihre Art, die Spezie der Schildkröten zu schützen. Wir müssen in 2er Reihe laufen, zum Glück haben wir dies alles in unserer Schulzeit gelernt. Ich realisiere, dass der Strand am Abend zu einem Park wird, jedem Führer wird ein Teil zugewiesen auf dem er sich mit seinen Gästen bewegen kann. Gespannt laufen wir zum Strand, es ist mega schön, noch fast Vollmond. Schon nach 50 Meter sehen wir eine Gruppe am Strand, welche schon am Beobachten einer Schildkröte ist. Wow, so ein Glück, wir gesellen uns dazu und können so gemeinsam das Naturereignis miterleben. Der Führer ist sehr kompetent er hat „Rotlicht“ dabei, das merkt die Schildkröte nicht. Wir sehen, wie ein Ei nach dem Andern ins Loch fällt, eindrücklich, die Schildkröte sei in Trance, erklärt er uns, ich nehme an vergleichbar mit Wehen. Nach kurzer Zeit ist sie fertig, fängt an mit den „Flossen“ den Sand zu schaufeln. Wir stehen hinter ihr und werden mit Sand vollgespritzt. Sie hat unheimlich Kraft und eine super Technik. Das Ganze dauert ca 20 Minuten, wir lassen sie unterdessen alleine und entfernen uns. Dann.... bewegt sie sich in Richtung Meer, folgt der gleichen Spur welche sie schon beim hinlaufen benutzt hat. Sie verschwindet nach kurzer Zeit und es ist schön zu sehen, wie sie die Brandung schluckt und sie wider in ihrem Element zurück ist. 
Kurz zur Geschichte: Es gibt 3 verschiedene Schildkröten die an diesem Strand laichen: im Frühling eine ganz Grosse, zwischen 2.5 und 3m, diese kommt nur bis in die Mitte des Strandes, sie ist zu schwer um ganz hoch zu kommen. Es gibt wenige von diesen da die Eier oft von den Wellen wieder weggespült werden. Im Sommer kommt eine andere, es gibt nur noch wenige sie werden wegen dem schönen Panzer gejagt, diese wird ca 1.5 bis 2m gross, dann die grüne Schildkröte die wir gesehen haben, die Kleinste zwischen 80cm bis 1.5m. Die Schildkröten legen während 3 Monaten an 5-7Stellen ihre Eier in Nesten. Im ersten Nest sind sehr viele Eier, im letzten nur noch ca 20. Im Ganzen legen sie zwischen 150 und 200 Eier. Die Tiere kommen alle 2-3 Jahre, sie sind ca 15-20 Jahre alt wenn sie sich zum ersten Mal fortpflanzen. Von diesen Eiern werden 1-2 Tiere wieder an diesen Strand zurückkehren, die andern überleben diese Zeit nicht. Schildkröten werden in Zetnralamerika immer noch nicht überall geschützt. Nur gerade Costa Rica hat überall die Spezie geschützt, die Nachbarstaaten Nicaragua und Panama jagen sie immer noch. Warum kann unsere Welt nicht überall die gleichen Gesetzte haben?
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