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Reisetagebuch Costa Rica 2017

Am 22. September sind wir, Jesse, Geri, und Angela aufgebrochen, um uns mal in Mittelamerika umzusehen.

In der Folge kommt hier eine Reihe von Reiseberichten zusammen - die Updates zuerst....

Eigentlich sollte es ein unvergessliches Abenteuer werden, mit Buggelwalen und ihren Babys, Delphinen. Von allen Seiten wird dieser Ausflug hoch gelobt und um so grösser unsere Vorfreude. Damaris hat uns ein Boot um 11 Uhr gebucht, der Ort ist mega touristisch, von der Polizei kontrolliert. Wir gehen zum Strand, unser Bootsführer wird uns bekannt gemacht und dann ab zum Boot. Ich schaue zum Himmel, er ist tief grau, nein besser noch tief schwarz und ich steige mit mulmigem Gefühl ein, der Wellengang ist schon recht hoch. Aber man hat ja Vertrauen und so geh ich auch mit. Es dauert nicht lange, der Wind nimmt zu, es kommt der verhasste Regen.. und wie, der Himmel entleert sich auf einmal, es ist wie wenn ein Hydrant aufgeht und wir sind alle innert Minuten klitschnass... super, die Stimmung sinkt, weit und breit sind keine Tiere zu sehen. Plötzlich sehen wir etwas ein Highligt, 2 Riesenschildkröten bei der Paarung. Diese dauert 3 Tage, werden wir informiert.. und dann gehts weiter, hinaus aufs Meer, aus dem Regen zum Glück. Aber kein Wal in Sicht und wir kehren um. Und wie es so sein muss, kommt schon die nächste Front auf uns zu, diesmal noch stärker, wir schon alle Nass. Der Käpten gibt Vollgas, schon bald regnet es quer und das Wasser das sich auf dem Dach ansammelt tropft einem den Rücken runter. Ist wirklich nicht lustig, denn wir sind weit entfernt... Plötzlich stoppen wir, er sagt wir können nicht an den Strand zurück, müssten warten bis die Front vorbei sei... cool, ja echt coooool war es, Lippen blau, alle am schlottern. Wir tun ihm glaube ich leid und er bringt uns an einen Strand von wo wir dann zu Fuss ca 10 Minuten zurücklaufen müssen. Wir rennen um wieder warm zu bekommen und endlich sind wir im Bus. Wie nasse Ratten, schmutzig aber froh, alles so glimpflich überstanden zu haben.... am Nachmittag war dann kein grosses Programm angesagt, wir alle waren mit uns selbst beschäftigt. War eine Erfahrung die mich nachdenklich gestimmt hat... ich hab in dem Moment an all die Flüchtlinge denken müssen, die von Libyen aus aufs offene Meer gehen ihrem Traum vom Glück entgegen. Wie gross muss dieser Traum sein um das auf sich zu nehmen?
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