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Reisetagebuch Costa Rica 2017

Am 22. September sind wir, Jesse, Geri, und Angela aufgebrochen, um uns mal in Mittelamerika umzusehen.

In der Folge kommt hier eine Reihe von Reiseberichten zusammen - die Updates zuerst....

Heute geht es früh los.... Bootstour in den Mangroven in der Nähe von Panama. Die Gegend ist eine Sumpfgegend, viele Flüsse kommen dort zusammen und Münden ins Meer. Sie haben eine Tide von 2-3 Meter welche alle 6 Stunden wechselt. So ist immer etwas los, das Wasser fliesst, einmal stärker, dann wieder weniger. Es ist wunderschön, ein Paradies der Natur mit vielen verschiedenen Tieren welche alle mit dem Mensch und der Natur zusammenleben. Wir kommen in ein kleines Dorf Sepos, der Kokosnussverkäufer ist schon am warten und für 1 Dollar gibt es diese eisgekühlt. Dann gehts los mit einem viereckigen Boot, mit Dach, gemütlich auf den Fluss, das Wetter ist heute auf der positiven Seite, zwar nicht wolkenlos was auch gut ist, denn die Hitze ist bei 30 Grad mit 100 Prozent Luftfeuchtigkeit. Also ohne Sonne durchaus ertragbar. Wir fahren gemütlich durch den Fluss an Iguanas, Vögel, Schildkröten, Krokodilen und Affen vorbei. Unser Führer weiss genau auf welchem Baum er welches Tier antrifft und so wird unsere 3 stündige Reise sehr informativ und lustig. Von den Einwohnern wird viel Fischfang betrieben, sonst ist das Jagen untersagt. Es hat viele verschiedene Fischsorten, die Meeresfische kommen in die Mangroven um zu leichen. So tönt ja alles gut... dann frage ich ihn ob sie den Fluss auch zum waschen und baden benützen... und er antwortet mir, dass sie das nicht machen da der Fluss von Pestizieden voll sei und sie davon krank werden.... Fische aber essen sie.. Es hat Unmengen von Palmöl Plantagen welche die Bananenplantagen ersetzt haben und auch Reisfelder gibt es überall. Diese 2 Kulturen brauchen viel Regen und diesen gibt es in der Gegend zur Genüge... und so auch die Gifte.. Bis zu dem Moment hab ich geglaubt dass Costa Rica noch ein Paradies sei, aber wenn man das hört realisiert man, dass unsere Wirtschaftspolitik weltweit Unmengen von Schaden anrichtet. Wenn man die riesigen Palmenwälder sieht ist man sich erst bewusst wieviel davon überhaupt produziert wird und das auch hier das Land ausgebeutet wird. Geerntet wird von Nicaraguaner und Indiandern aus Panama. Diese wohnen in den Plantagen oft mit ihren Familien und ziehen von einem Ort zum Nächsten.

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