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Reisetagebuch Costa Rica 2017

Am 22. September sind wir, Jesse, Geri, und Angela aufgebrochen, um uns mal in Mittelamerika umzusehen.

In der Folge kommt hier eine Reihe von Reiseberichten zusammen - die Updates zuerst....

Ich stehe schon um 6 Uhr auf, es erwartet mich ein blauer wolkenloser Himmel und mein Herz macht einen Luftsprung. Dies war in den vergangenen Tagen nicht sehr oft der Fall , hiermit meine ich die Sonne , und ich freue mich, einmal ein paar Stunden am Pool in der Sonne zu verbringen, einfach „Leguan“ Feeling zu bekommen. Im Hotel gibt es ein grosses Frühstücksbüffet, das Restaurant ist direkt am Fluss und während wir essen können wir riesige Leguane beobachten, die vor unserer Nase den Baum hochkriechen, Vögel in allen Farben und Grössen, Brüllaffen hören wir als Hintergrundmusik. Ja das Hotel ist wirklich speziell, ich komme mir vor wie im Zoo. Nach dem Frühstück verlege ich mich ans Pool, auch dort, Spektakel puur ist angesagt; ums Pool sind 4 grosse Leguane verteilt, sie sonnen sich, fressen Früchte.. ein geniales Feeling so nahe an diesen Tieren zu sein. Das kleine Dorf Tortuguero liegt nur 5 Bootsminuten vom Hotel entfernt und ein Shuttleboot bringt uns am Nachmittag hin. Die Entstehungsgeschichte dieser Gemeinschaft in kurzen Worten:
Ein grosser Händler ist immer mit dem Schiff der Küste nach gefahren, welche sehr rau und unberechenbar für die Schifffahrt ist. In den 40er Jahren entschliesst er sich, eine Siedlung zu gründen. Er beginnt diese mit 70 Kindern, niemand weiss woher diese Kinder stammen. Ein Zuhause wird erstellt, die Kinder werden gross, es kommen immer wieder Menschen dazu, die durch Zufall dort vorbeikommen. Der Strand ist einer der wichtigsten Strände der Schildkröten, welche diesen als Laichplatz gebrauchen. In den 60er Jahren wird eine Firma auf den üppigen Dschungel aufmerksam und er installiert sich dort, um Holz zu ernten. So kommt es, dass viele Arbeiter ins Dorf kommen, dort leben, eine Schule wird gebaut. Das Negative: der ganze PrimärUrwald wird zerstört, es wird ein Kanalsystem gebaut um das Holz über den Wasserweg nach Limon, dem grössten Hafen von Costa Rica zu bringen. Dies dauert aber nur bis in die 80er Jahre, das Klima ist sehr unberechenbar, der Dschungel sehr undurchlässig. Es wird für den Betreibern immer schwerer, Angestellte zu haben und schlussendlich geht die Firma Konkurs.  Mitte der 80er Jahre wurde dann der Wald wieder aufgeforstet und zum Naturpark erklärt, wie auch die Strände. Heute ist es ein sehr üppiger Dschungel, als Laie merkt man den Unterschied vom Primär zum Sekundärdschungel nicht. Was geblieben ist sind die Kanäle, welche Tortuguero auf dem Wasserweg mit dem „Festland“ verbinden. Die Natur hat sich regeneriert, die Schildkröten begehren den Strand wie eh und je, das Dorf hat sich zu einem 2000 Einwohnerdort entwickelt, welches nur vom Tourismus lebt. Die Leute haben ihre Boutiken und erklären dem Tourist, wie sie ihre Ketten, Taschen etc. selber herstellen. So hat jeder im Dorf Arbeit, sie sind komplett Selbstversorger, eindrücklich. Auch die Schule ist gewachsen und alle Kinder können in Tortuguero ihren Schulabschluss machen. Seit 3 Jahren haben sie die ersten 2 Lehrer, welche in Tortuguero die Schule gemacht haben und danach studiert und wieder zum Unterrichten zurückgekommen sind. Sie haben auch eine Musikschule mit 150 Mitgliedern, welchemit fast allen Instrumenten vertreten ist. Die Leute sind sehr fröhlich, ich beobachte ihr Zusammenleben.... es ist eine grosse Gemeinschaft, die Kinder gehen überall ein und aus, die eine macht Broot, die andere ist am Waschen, die Kinder lachen und spielen, es kommt mir vor wie ein kleines Paradies. Ich hoffe, dass jeder ein wenig genauer hinschaut und sich über sein Leben Gedanken macht.
 
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